Der weibliche Geschlechtstrakt besteht aus den Eierstöcken, den Eileitern, der Gebärmutter (inklusive des Gebärmutterhalses), der Vagina, der Vulva und der Gesäugeleiste. Eierstöcke (Ovar) Die Eierstöcke sind die weiblichen Keimzellen und liegen paarig vor. Bei der Geburt sind bereits sämtliche Eier angelegt. Ab der Geschlechtsreife reift zu jeder Läufigkeit ein Ei heran und wird an den Eileiter abgegeben. Dieser Prozess unterliegt einem komplexen Zusammenspielt von Hormonen, die in einer Anhangsdrüse des Gehirnes sowie in den Geschlechtsteilen selbst gebildet werden. Eileiter Die Eileiter verbinden die Eierstöcke mit der Gebärmutter. Sofern ein Deckakt stattgefunden hat, trifft die gesprungene Eizelle hier auf die Spermien, um dann in die Gebärmutter hinab zu wandern. Gebärmutter Die Gebärmutter ist der Ort, an dem die befruchtete Eizelle heranwächst und sich zu einem Embryo entwickelt. Das Organ hat einen kleinen Körper, von dem zwei Hörner ausgehen und ist daher wie ein „Y“ geformt. Der Gebärmutterhals, der untere Teil des „Y“, bildet die Verbindung zur Vagina. Dieser ist nur im Verlauf einer Läufigkeit durchgängig, um den Spermien des Rüden den Durchtritt zu gewähren. Anders als bei der menschlichen Frau besitzen Harn- und Geschlechtsöffnung keine separaten Öffnungen nach außen. Vagina / Vulva Die Vagina beschreibt den Teil des weiblichen Geschlechtsorgans, das beim Deckakt den Penis des Rüden aufnimmt und über die das Ejakulat in die Gebärmutter gelangt. Bei der Geburt fungiert die Vagina als Geburtskanal. Die Vulva bezeichnet hingegen lediglich den nach außen gerichteten und somit sichtbaren Teil des weiblichen Geschlechtes. Sie setzt sich aus der Klitoris (Kitzler) und zwei vertikal verlaufenden Lippen zusammen, die die Scham abdecken und nach außen schützen. Milchleiste/ Gesäugeleiste Bei der Hündin finden sich zwei parallel verlaufende Gesäugeleisten an der Unterseite des Bauches, die für gewöhnlich jeweils zehn Drüsenkomplexe mit einer Zitze aufweisen. Im Anschluss an eine Schwangerschaft weist das Gewebe, das die Muttermilch bildet, eine deutliche Schwellung auf.