Übergewicht und Untergewicht sind beides Risikofaktoren der Trächtigkeit und Geburt. Sie können sich negativ auf den Wurf und auf die Gesundheit der werfenden Hündin auswirken. Deswegen sollten Sie auf eine ausgewogene und artgerechte Ernährung ihrer Hündin achten um im besten Fall ein Normalgewicht ihres Tieres zu Beginn der Trächtigkeit erreichen oder halten. Während der Trächtigkeit ist es sehr wichtig, dass die Hündin ausreichend Nahrung aufnimmt, die alle Nährstoffe zur Versorgung der Welpen enthält. Hündinnen sollten während der Trächtigkeit hochwertiges Futter erhalten. Zu Beginn der Trächtigkeit sollten normale Futtermengen gereicht werden, es sei denn eine Hündin wirft zum ersten Mal. Dann kann die Ration etwas erhöht werden. Leidet Ihre Hündin an morgendlicher Übelkeit, sollten Sie kleine Mengen mehrmals am Tag füttern. Stellt sich keine Besserung ein, können Sie Ihren Tierarzt konsultieren, der ein Medikament gegen Schwangerschaftsübelkeit verschreiben kann. Erst ab der fünften Woche übersteigt der Nährstoffbedarf einer trächtigen Hündin ihren eigenen Erhaltungsbedarf. Die zusätzliche Energie wird für die Vorbereitung der Milchproduktion, dem Wachstum der Gebärmutter und der Ernährung der Föten benötigt. Die Hündin zeigt deutlich erhöhten Appetit. In dieser Phase, die etwa bis zur achten Woche andauert, sollte die Futtermenge nach und nach auf insgesamt etwa ein Drittel der üblichen Menge erhöht werden. Wichtig ist, dass ausreichende Mengen hochwertiger Eiweiße gefüttert wird, denn der Bedarf daran steigt überdurchschnittlich stark. Daneben ist die ausreichende Versorgung mit bestimmten Mineralstoffen und Vitaminen essentiell. Daneben ist eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung der Hündin unerlässlich. Ihr Tierarzt kann Ihnen behilflich sein, einen geeigneten Ernährungsplan für ihre trächtige Hündin zu entwerfen, denn die individuellen Bedürfnisse können mit Alter und Rasse variieren.