In manchen Fällen kann man mit geeigneter Diät die Therapie von Herzkrankheiten unterstützen. Grundsätzlich bietet sich eine natriumarme Diät als begleitende, therapeutische Maßnahme an. Achten Sie bitte darauf, dass das Trinkwasser des Hundes natriumarm ist (< 20 – 30 mg/l). Vorsicht ist geboten, wenn Sie einen Wasserenthärter zur Herstellung von demineralisiertem Wasser (über einen Ionenaustauscher) besitzen und Ihr Hund das demineralisierte Wasser trinkt, da dieses Wasser erhöhte Natriumwerte enthalten kann. In der Regel eignet sich Fleisch (kann auch fettiger sein), Herz und Leber nur in geringen Mengen sowie Magerquark als Eiweißträger. Kohlenhydrate sollten am besten über Reis, Nudeln oder Kartoffeln gereicht werden. Um das Herz durch eine übermäßige Verdauung nicht zu sehr zu belasten, sollte der Hund mehrfach am Tag in kleinen Portionen gefüttert werden. Bei Ihrem Tierarzt (nicht in Zoohandlungen) können sie kommerzielle Futtermittel beziehen. Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt am besten über die Ernährung Ihres Tieres, er hilft Ihnen auch sicherlich gerne bei der Zusammenstellung eines selbst zubereiteten Futters, sofern dies möglich ist.