Hinsichtlich der Nahrung ist es wichtig, dass die Fütterung regelmäßig und konstant erfolgt und mit den Injektionen abgestimmt ist. Ein typischer Ablauf wäre wie folgt: Für gewöhnlich sollte die tägliche Injektion morgens verabreicht und im Verlauf des Tages nur zwei Mahlzeiten gegeben werden: die erste direkt im Anschluss an das Spritzen, die zweite 7,5 Stunden später. Sollten Sie das Futter selbst zusammenstellen, dann achten Sie darauf, dass sie zwei Teile eines Proteinträgers wie Fleisch, Fisch oder Hüttenkäse und einen Teil eines Kohlenhydratlieferanten wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln füttern. Zudem muss das Futter zuckerreduziert sein. Die Diät darf protein- und fettreich sein. Die ernährungstechnischen Hinweise sehen etwas anders aus, falls Ihr Tier an Diabetes mellitus vom Typ II leidet. Solche Patienten sind in der Regel übergewichtig, eine Gewichtsreduktion sollte erzielt werden. Es existieren aber auch kommerzielle Diabetes Futtermittel im Fachhandel. Bitte achten Sie strikt darauf, dass Sie Ihrem Hund keine Leckerlis und Nahrung abseits der verordneten Diätmaßnahmen verabreichen. In jedem Fall sollten Sie sich mit Ihrem Tierarzt über Ihre Optionen beraten.