Im Falle einer Megaspeiseröhre werden in seltenen Fällen alle Symptome beseitigt werden können. Daher bieten sich einige Tipps an, wie man seinem Hund das Leben mit dieser Erkrankung einfacher gestalten kann. Konsistenz des Futters: Bei einem Megaösophagus existiert keine ultimative Futterkonsistenz, die alle erkrankten Hunde vertragen. Jeder betroffene Hund spricht auf manche Konsistenzen besser als auf andere an. Diese gilt es herauszufinden. Das umfasst das Vermischen des Futters mit Wasser, sodass es die Konsistenz einer Suppe hat bis hin zum Füttern ganzer Stücke. Grundsätzlich sollten mehrfach pro Tag kleinere Mengen verabreicht werden. Füttern von einem erhöhten Futterplatz aus: Damit das Futter besser durch die Speisröhre transportiert wird, füttern Sie den Hund entweder in sitzender Position oder auf seinen Hinterbeinen stehend, indem sie den Napf in erhöhter Position platzieren (bspw. auf einem Tisch oder einer Stufenleiter). Am besten sollte der Hund auch nach der Futter- oder Wasseraufnahme in erhöhter Position verbleiben. Ein allgemeiner Hinweis zur Dauer des Verbleibs in dieser Position ist nicht möglich. Schlafen in erhöhter Position: Sinnvoll kann es auch sein, seinen Hund in eine Schlafposition zu "zwingen", dass sein Kopf und Oberkörper erhöht liegen, was das nächtliche Erbrechen und den Rückfluss von Säure aus dem Magen verhindert. Vielfach bewährt hat sich dabei eine Eigenkonstruktion, die einem aufgeblasenem Wasserreifen ähnelt. Der Ring lässt sich aus einem Bettlaken formen, der „Hohlraum“ ist mit Kissen auszustopfen und die Bodenfläche mit einer Decke auszulegen.