Eine Hündin sollte während der Geburt möglichst in Ruhe gelassen werden, da ständiges Stören von Halter und/oder Tierarzt negative Konsequenzen auf die Gesundheit der Hündin oder ihres Wurfes haben könnte. In der Praxis hat sich dazu der Einsatz einer Wurfkiste durchgesetzt. Wurfkisten können kommerziell erworben, aber auch selbst hergestellt werden. Entscheiden Sie sich für die zweite Variante, sollten Sie einige Punkte beachten: - Die Wurfkiste sollte stabil sein. - Die Wurfkiste muss groß genug für Ihre Hündin und die Welpen sein. Die Hündin muss sich auch in der Breite bequem niederlegen können. - Die Wurfkiste sollte warm und frei von Zugluft sein. Zudem sollte sie sich in einer für die Hündin bekannten Umgebung befinden. Isolieren Sie den Boden der Kiste beispielsweise über eine Bodenplatte und legen Sie die Kiste mit waschbaren Fußmatten, Decken oder Handtüchern aus. Achten Sie darauf, dass die Bodeneinlage nicht wegrutscht, wenn Hündin oder Welpen sich darauf laufen, sodass der Nachwuchs nicht unter die Einlage gerät. - Die Wände der Wurfkiste sollten ausreichend hoch sein, sodass die Welpen (auch im Alter von sechs Wochen) nicht darüber klettern können. Gleichzeitig sollte der Hündin der Einstieg möglich sein. Dies kann man erreichen, indem man eine Seitenwand etwas niedriger belässt. - Insbesondere bei großen Hündinnen sollten Sie eine Randleine oder besser noch Randleisten am Boden der Wurfbox montieren. So schaffen sie eine Pufferzone für die Welpen, sodass sie nicht aus Versehen von der Hündin gegen die Box gedrückt und erstickt werden können. - Gewöhnen Sie Ihre Hündin an die Wurfkisten indem Sie sie einige Tage vor der Geburt mehrfach darin Probe liegen lassen. Oftmals fühlen Sie Hündinnen in abgedeckten Wurfkisten wohler. Falls Ihre Hündin die Kiste nicht annimmt, versuchen Sie es mit einer Decke, die sie über die Kiste spannen.