Beschreibung

Herzwürmer sind Parasiten der Gattung Dirofilaria, die sich nach Befall in den Herzkammern und den Lungengefäßen des Hundes vermehren und so ihre schädigende Wirkung entwickeln.

Dringlichkeit

Dringlichkeitsstufe 4

Gefährlichkeit

Gefährlichkeitsstufe 3

Verlauf

Der Wurmbefall löst erst nach einigen Monaten Veränderungen bei dem Patienten aus. Aufgrund der Beeinträchtigung der Herzfunktion durch die Würmer kommt es zu verminderter Leistungsbereitschaft und Abgeschlagenheit. Später ähneln die Symptome denen einer Herzklappeninsuffizienz - Flüssigkeit staut sich in der Lunge an und es kommt zu vermehrtem Husten.

Ursache

Herzwürmer kommen in Nordeuropa eher selten vor, dafür aber umso mehr in Südeuropa und den Mittelmeerländern, in vielen der klassischen Urlaubsgebiete. Die Übertragung erfolgt durch stechende Insekten. Die Eier entwickeln sich unter der Haut zu Larven und gelangen anschließend bis zum Herzen, wo sie sich zu vollständigen Würmern entwickeln.

Therapie

Eine Herzwurmerkrankung lässt sich zwar mit einem entsprechenden Medikament behandeln, allerdings können in Folge der Behandlung bzw. mit dem Absterben der Würmer schwere Komplikationen des Kreislaufapparates auftreten.

Notfallmaßnahmen

Bei zuvor genannten Symptomen bietet sich immer ein Arztbesuch an. Rufen Sie am besten beim Tierarzt an, schildern Sie die Situation und vereinbaren Sie einen Termin. Vor Reisen ins Ausland sollte unbedingt nicht nur der Impfstatus aufgefrischt, sondern auch eine prophylaktische Wurmbehandlung durchgeführt werden.